Pleiten, Pech und Pannen
1. Juni 2009 | Von psv | Kategorie: WettkämpfePleiten, Pech und Pannen – NRW-Liga Auftakt in Gladbeck
Voller Hoffnung waren wir am letzten Wochenende in den Auftaktwettkampf der NRW-Liga in Gladbeck gegangen. Alle Vorrausetzungen stimmten: das Wetter war super, das Material stimmte, die Trainingsleistungen ließen gute Zeiten erahnen.
So standen Benni Thiesmeyer, Florian Fink, Tom Eismann und Christian Kock um 16:17Uhr am Start zum Teamsprint über die Distanzen: 550m schwimmen, 22km Rad fahren und 5km laufen. Teamsprint bedeutet, dass man zu viert diesen Wettkampf bestreiten muss, jedoch der Dritte im Ziel gewertet wird. Das heißt, man konnte unterwegs einen Athleten verlieren.
Schon nach 300m konnte Florian aber den Wasserschatten der zwei vor ihm schwimmenden nicht halten. Florian eigentlich ein guter und vor allem gleich schneller Schwimmer wie die Anderen hatte beim Schwimmen aber leider Probleme. So mussten wir das Tempo etwas rausnehmen und kamen nach 550m und einem Laufweg von ca. 20 sec. bei 7:50 min. über die Championchipmatte.
Eigentlich waren wir der Meinung uns die Laufwege in der Wechselzone angeschaut zu haben, aber auch da haben wir den richtigen Weg nicht gefunden und ließen wertvolle Sekunden verstreichen.
Auf dem Rad hatte dann Tom Eismann einen schlechten Tag und konnte das Tempo der drei anderen Athleten nicht halten, als Tom das dritte Mal abreißen ließ, haben wir entschlossen alleine weiter zu fahren. Gesagt, getan. Jedoch hatte ca. 1000 m weiter Benni Thiesmeyer einen Plattfuß und musste das Rennen beenden. Gott sei Dank wollte Tom sein Rennen durchziehen und ist mit unvermindertem Tempo weitergefahren. So hatte er uns nach wenigen Minuten auch wieder eingeholt und wir konnten das Rennen fortsetzen.
Beim abschließenden Lauf war Tom vom ungewohnt harten Radfahren zwar schon etwas kraftlos, jedoch liefen wir die letzten nicht ganz 5 km in 17:04 min und beendeten dieses Rennen auf dem 13. Platz von 18.
Schade ist, dass wir auf dem Rad keine gute Teamleistung erbringen konnten, denn beim Schwimmen und Laufen waren wir konkurrenzfähig. Mit einer besseren Radleistung, bzw. Homogenität und ohne Reifenpech hätten wir sicherlich einen Platz unter den ersten 5 erreichen können.


