Krefeld
6 Sep 2009 | von admin | Kategorie: WettkämpfeAbschlusswettkampf in Krefeld: NRW-Liga-Team verteidigt Platz 11
Beim letzten Wettkampf der Saison in Krefeld ging es für Christian Kock, Eike Zywietz, Thomas Hartung (alle drei schon einen Ironman in den Beinen) und Jojo Thiesmeyer (nach über einem Monat ohne Training kurzfristig eingesprungen) vorrangig darum den elften Tabellenplatz zu festigen.

Bei eigentlich sehr guten Wettkampfbedingungen, abgesehen von recht starkem Wind, der einige Athleten zum Windschattenfahren verführte, legte Christian Kock als bester PSVler den Grundstein das Tagesziel. Nach starker Leistung beim Schwimmen und auf dem Rad lief er als 28. ins Ziel. Eike Zywietz landete mit einer ausgeglichenen Leistung und der besten Laufzeit des Teams auf Rang 38. Thomas Hartung belegte bei seinem ersten NRW-Liga-Start Platz 46 und auch Jojo Thiesmeyer konnte nach sehr mäßigem Schwimmen als 50. noch gerade genug Athleten hinter sich lassen, dass es mit einem Punkt Vorsprung zum 12 Platz in der Tageswertung reichte.
Somit konnte man auch knapp den 11. Gesamtplatz verteidigen.
Zwar war das Ziel vor der Saison deutlich höher gesteckt. Doch geht das Ergebnis für die erste Saison in der dritthöchsten Triathlon-Liga auch aufgrund einiger Pannen in den vorangegangen Wettkämpfen in Ordnung.
Nächstes Jahr werden wir dann versuchen in höhere Tabellenregionen vorzudringen!
NRW-Meisterschaften der Jugend in Krefeld
Der Abschlusswettkampf der Jugend fand auf der fast schon traditionellen Strecke in Krefeld statt. Seit Jahren ist Krefeld fester Bestandteil des Nachwuchscups und dementsprechend bekannt war der Ablauf auch für die vier Repräsentanten des Polizei-Sport-Vereins.
Trotzdem wäre es nicht ein normaler Wettkampf, wenn nicht irgendwo etwas daneben gehen würde. Diesmal war es weniger die Organisation als vielmehr das Material. Bei warmen Temperaturen wurde es vom Veranstalter erlaubt, mit Neoprenanzug zu starten. Das wurde dem PSV-Starter Robin Waters zum Verhängnis. Anfangs hatte er sich darüber gefreut besser im Wasser liegen zu können, um dann beim Anziehen des „Neos“ zu erkennen, dass der Reißverschluss kaputt gegangen war. Zahlreiche Versuche es vor dem Start noch reparieren zu wollen, führten dazu, dass Robin zu spät ins Wasser kam und den Startschuss hörte, als er noch gute 30 Meter vom Feld entfernt war – ohne Neoprenanzug. Die zwei weiteren Junioren vom PSV fingen pünktlich an, und schwammen recht gute Zeiten auf der 750m Strecke. Marc Wegrzyk konnte sich mit einer Zeit von 10:08 sogar ein wenig vom Feld distanzieren, Daniel Gillnik ging mit einer 10:33 als Vierter durch die Zeitmessung. 5 Minuten später gingen dann nach den Junioren nun auch die Starter der Jugend A mit PSV-Athlet Tim Vollmers an den Start, der nach 12:17 aus dem Wasser stieg und danach wie alle anderen die Windverhältnisse auf der Radstrecke testen durfte. Wer an diesem Tag ohne Begleiter unterwegs war, hatte definitiv ein Problem. Die lang gezogene Wendepunktstrecke auf der Autobahn, die zweimal zu durchfahren war, verstärkte das Gefühl nach der Rückenwindpassage, als man über den Asphalt scheinbar geflogen ist, auf der Gegengerade bei maximaler Anstrengung zu stehen.
Mit drei Begleitern fuhr Marc an der Spitze, während sich Daniel in der Dreier-Verfolgungsgruppe formierte und Robin sich aufgrund guter Fahrleistung wieder langsam nach vorne bringen konnte. Auch Tim zeigte eine ansehnliche Leistung und konnte auf die direkte Konkurrenz beim Radfahren Zeit gutmachen.
Nach zwei Runden auf der Radstrecke, blieb es zuschauerfreundlich und es ging auf eine 2,5 Kilometerrunde. Bis dahin noch sehr gut im Rennen, musste sich Marc auf der Laufrunde Niclas Bock und Dennis Lüke geschlagen geben und landete in einer Gesamtzeit von 1:01,42 nur auf Platz drei. Robin zeigte einer Zeit von unter 18:30 eine so gute Laufleistung, dass er als zweiter PSVler als 11. in einer Zeit von 1:07,30 durchs Ziel ging, Daniel folgte ihm 1:50 Minuten zu den Erfrischungsgetränken. Tim blieb beim 5 Kilometerlauf unter der 20-Minuten-Grenze und schaffte damit gerade den Sprung in die Top Ten mit einer 1:08,10.
Damit ist die offizielle Triathlonsaison beendet, der ein oder andere macht sicherlich noch einen Spaßwettkampf mit. Weiterhin gilt wie auch bei anderen Sportarten so auch beim Triathlon das Sprichwort: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Jetzt darf zwar auch erstmal ausgeruht werden, aber dann geht es in die Wintersaison hinein. Das heißt, man läuft und fährt ein bisschen dicker angezogen Rad und schwimmt in der Halle. Da wird man dann auch vorerst kein Neoprenanzug benötigen. Auch wenn das den Robin nicht allzu sehr trösten wird.
Impressionen aus Krefeld:
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